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Teilereinigung




Teilereinigung

Eine Teilereinigung durchzuführen heißt, dass man eine Oberfläche von Fremdstoffen, wie zum Beispiel Fetten, befreit. Das wird meist vor der Aufbesserung dieser Oberflächen getan. Mit dieser Vorbehandlung ist der spätere Erfolg garantiert. Ein Beispiel dafür wäre eine Metalloberfläche zu reinigen und anschließend zu lackieren.
Die Teilereinigung fasst folgende Komponenten zusammen: Metall-Oberflächenreinigung, Entfettung, Bauteilreinigung und Metallreinigung. Dabei sind diese Begriffe allerdings nicht so akkurat. Häufig gibt es Missverständnisse mit diesen Begriffen, weil sie mehrere Behandlungen beschreiben.
Die tatsächlichen korrekten Bezeichnungen sind deshalb „Gewerbliche und industrielle Teilereinigung“, „Gewerbliche Teilereinigung“ und die „Teilereinigung in Handwerk und Industrie“.
Als Reinigungsgut werden die zu reinigenden Teile verstanden, beispielsweise Drähte, Bleche, Stücke aus Stahl, Kunststoffe und Verbundstoffe. Diese werden vor allem in der Automobilindustrie immer häufiger gereinigt, da die Fahrzeuge zunehmend aus Leichtmaterialien bestehen.

Lange Schiffswellen werden per Hand gereinigt, kleine dagegen in automatisierten Anlagen. Die kleineren Wellen sind unter anderem in Zusammenhang mit elektrischen Geräten zu finden. Es gibt sogar Roboter, die die kniffligen Fälle, wie zum Beispiel Bohrlöcher in Holz, vom Span befreien. Diese Maschinen spülen das Loch dann exakt und mit Hilfe von großem Druck aus. Die Reinigungsverfahren werden mechanisch, chemisch oder thermisch durchgeführt.
Verschiedene Materien gelten als Schmutz. Entweder sind es unerwünschte Stoffe, die sich abgelagert haben, oder Kontaminationen. Die Definition steht nicht wirklich fest. Allerdings sind diese Verunreinigungen in sechs verschiedene Gruppen unterteilt. Diese Differenzierung ist wichtig, da man bei der Teilereinigung Rücksicht auf die elementare Oberfläche nehmen muss, um sie nicht gleichzeitig anzugreifen. Das erläutert unter anderem die amerikanische Fachliteratur. Sie enthält Musterbeispiele und erklärt, welche Art der Reinigung auf welchem Metall verwendet und welche Anwendungen bei speziellen Verschmutzungen durchgeführt werden.
Um die sechs Gruppen beim Namen zu nennen: Pigmenthaltige Ziehmittel, pigmentfreie Öle und Fette, Spane und Schneidöle, Rost und Zunder und die letzte ist alles weitere, also „Sonstige“.

Die Reinigung kann wie folgt ablaufen: manuell, maschinell, automatisch und durch Roboter unterstützt. Er verläuft, je nach Vorgang, meist in mehreren Schritten. Die Ausnahme bildet hier die manuelle Reinigung, die zumeist nach einem Schritt fertig gestellt ist. Das Gegenteil dazu findet man zum Beispiel beim Optiker, der durchaus mit zehn bis zwanzig einzelnen Schritten rechnen muss. Der gängigste Ablauf ist dieser: Zunächst kommt die Vorreinigung. Anschließend folgt die Hauptreinigung und hinterher wird gespült. Danach kommt entionisiertes Wasser ins Spiel, welches ebenfalls zum Spülen verwendet wird. Nun kommt noch einmal ein Spüldurchgang, aber diesmal noch mit Korrosionsschutz. Abschließend wird das Metall getrocknet.